| Düngen |
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Die Myrte wird vom Frühjahr bis Ende August gedüngt. Als Dünger kann normaler Zimmerpflanzendünger verwendet werden. Im Winter darf nicht gedüngt werden, außer bei warmem Standort (16 - 18 °C), dann aber nur zweimal während der Winterzeit mit der halben Konzentration wie im Sommer. Weiterhin sollten einige Regeln beachtet werden:
Es ist nicht zu düngen, wenn:
Als Faustregel gilt: lieber öfter in geringer Konzentration düngen, als selten in hoher! Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Art des Düngers häufiger zu wechseln. Im Handel erhältliche Düngerpräparate (sowohl fest, als auch flüssig) haben ganz unterschiedliche Zusammensetzungen, besonders bei den Mineralien und Spurenelementen. Durch Verwendung verschiedener Düngersorten kann einer einseitigen Ernährung vorgebeugt werden. Auch manche Hausmittel können verwendet werden. So enthält beispielsweise das Kochwasser von Pellkartoffeln (ohne Zusatz von Kochsalz!) viele Vitamine und Mineralstoffe. Auch Aquarienwasser ist sehr nährstoffreich. Beides sollte jedoch nur etwa 1:1 verdünnt und nicht täglich gegossen werden. Es können auch eigene Düngermischungen hergestellt werden. Dabei kann man den Anteil der Hauptnährstoffe individuell einstellen. Durch entsprechende Zusätze können die Dünger auch mit Spurenelementen und Vitaminen angereichert werden. Hierbei ist allerdings Experimentierfreude und Ausdauer gefragt, denn die verwendeten Naturprodukte enthalten die Stoffe nicht immer in derselben Konzentration und Ergebnisse sind nicht sofort sichtbar. Der Vorteil ist jedoch, dass durch die Verwendung natürlicher organischer Produkte kaum eine Überdüngung möglich ist. Folgende Substanzen haben sich bewährt:
Durch entsprechende Mischung kann der jeweilige jahreszeitliche Bedarf hergestellt werden - im Frühjahr zum Austrieb viel Stickstoff, vor und während der Blüte mehr Phosphor sowie im Herbst zum Ausreifen des Holzes möglichst wenig oder kein Stickstoff, dafür viel Kalium. Letzteres kann auch künstlich in Form von Kaliumkarbonat (Pottasche) aus der Apotheke zugesetzt werden (Gebrauchsanleitung beachten!). Die Mischungen werden mit Wasser zu einem Teig geknetet und in Form von Kugeln oder anderen Formen getrocknet. Anschließend sollten sie gut verschlossen aufbewahrt werden um einen Insektenbefall zu vermeiden. Die Düngepräparate werden dann einfach auf die Erdoberfläche gelegt. Bei jedem Gießen werden geringe Mengen der Nährstoffe an die Pflanze abgegeben. Nach spätestens 6 Wochen sollte man sie austauschen. Bei der Anwendung für Zimmerpflanzen ist zu beachten, dass die Dünger wegen der verwendeten Zutaten nicht ganz geruchsfrei sind.
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