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Schneidebrett aus Eukalyptus-Holz

Das Holz abgesägter Äste meines Eucalyptus gunnii 'Azura' finde ich zu schade zum Entsorgen oder Verheizen. Deshalb habe ich beschlossen, daraus noch etwas Sinnvolles zu bauen und zwar ein Schneidebrett für die Küche.
Ausgangsmaterial ist ein Ast, der ca. ein halbes Jahr Zeit zum Trocknen hatte. Dieser wird zunächst in 2,5 cm dicke Scheiben zersägt. Diese müssen dann noch eine Weile weiter trocknen, bis sie verarbeitet werden können. Durch das Vortrocknen soll verhindert werden, dass die Scheiben reißen.



3a SchneidebrettVideo auf meinem Youtube-Kanal

 

eg holz 1Der Ast vor dem Zersägen.

 

eg holz 2Zersägen des Astes.

 

eg holz 3Die fertig getrockneten Scheiben haben, wie erhofft, kaum Risse gebildet.

 

eg holz 4Lediglich bei einigen wenigen Scheiben haben sich keinere Löcher gebildet,
allerdings nur am Rand, der im nächsten Schritt sowieso weggesägt wird.

 

eg holz 5Die Scheiben wurden in quaderförmige Klötzchen zersägt.
Das Holz hat sich als extrem hart herausgestellt, was einerseits die Bearbeitung erschwert,
andererseits aber die Haltbarkeit erhöht.

 

eg holz 5aDie Holzdichte beträgt 0,59 g/cm³, bei einer Restfeuchte von 13 %.

 

eg holz 5b

Aufgrund der unterschiedlichen Größe der Scheiben entstanden auch unterschiedlich große Klötzchen.
Diese werden nach dem abgebildeten Plan zusammengeleimt - zunächst in einzelnen Reihen.

 

eg holz 6Anschließend werden die Reihen zusammengeleimt. Durch die Anordnung der Quader als sogenanntes Hirn- oder Stirnholz wird ebenfalls die Haltbarkeit erhöht. Das Messer dringt beim Schneiden nur zwische die Holzfasern ein. Diese können sich danach wieder verschließen und werden nicht zertrennt, wie es bei quer verlaufenden Fasern der Fall ist.

 

eg holz 7Bei der letzten Reihe habe ich eine andere Methode ausprobiert.
Die Scheiben wurden zunächst nur an zwei Seiten geschnitten, und dann zusammengeleimt.
Anschließend soll dann der gesamte Steifen auf Breite gesägt werden.

 

eg holz 8Die Methode hat gut funktioniert, die Seitenflächen mussten weniger nachbearbeitet werden.
Hier das fertig zusammengeleimte Brett vor dem Schleifen.

 

eg holz 9Schleifen des Brettes - Schritt 1 (grob).

 

eg holz 10 Schleifen des Brettes - Schritt 2 (fein).

 

eg holz 11Oberflächenversiegelung mit Leinöl.
(WICHTIGER HINWEIS: Leinöl reagiert mit dem Sauerstoff der Luft, dabei entwickelt sich Wärme. Das kann so weit gehen, dass sich mit Leinöl getränkte Lappen selbst entzünden und in Brand geraten. Deshalb die Lappen nach der Benutzung auf einer nicht brennbaren Unterlage ausbreiten und im Freien trocknen lassen. Anschließend in nicht brennbaren, luftdichten Behältern entsorgen.)

 

eg holz 12Durch das Erwärmen wird das Öl dünnflüssiger und dringt tiefer ein.

 

eg holz 13Für die Versiegelung wird Bienenwachs in Leinöl geschmolzen.

 

eg holz 14Das Öl-Wachs-Gemisch wird aufgetragen.

 

eg holz 15Ankleben der Füße.

 

eg holz 16Das fertige Schneidebrett.

 

eg holz 17Das Brett in Benutzung.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Freitag, 07.05.2021

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