Krankheiten - Pilze

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Pilzerkrankungen

Wurzelfäule (++): Gelbbraun verfärbte Blätter oder das Abfallen derselben sind ein wichtiges Symptom von Wurzelkrankheiten. Zunächst werden der feste Stand im Gefäß, der Zustand der Erde (Feuchtigkeit und Konsistenz) und die Abzugslöcher überprüft. Ist der Stand nicht fest, die Erde nass und verschlämmt oder sind die Abzugslöcher verstopft, so handelt es sich meist um Wurzelfäule. Es empfiehlt sich sofortiges Umpflanzen in frische Erde unter Beachtung einer guten Drainage am Gefäßboden. Vor dem Einpflanzen werden alle faulenden Wurzeln entfernt und der gesamte Wurzelbereich mit einem Fungizid eingesprüht. Die Weiterbehandlung erfolgt wie bei frisch umgetopften Pflanzen. Das beste Mittel gegen Wurzelfäule ist natürlich, dass die Pflanze ideale Bedingungen hat und eine gute Drainage vorhanden ist.

Grauschimmel (+): Dieser Pilz tritt oft bei der Stecklingsvermehrung auf. Sehr hohe Luftfeuchtigkeit bei geringer Luftbewegung fördert den Befall, der sowohl Blätter und Blüten als auch die krautigen Stengel der Pflanze erfasst. Der Pilz dringt in das Gewebe, das bei Stecklingen zusätzlich geschwächt ist, ein und zerstört es. Es entstehen anfangs faulig-braune Stellen, die später von weißgrauem Schimmelrasen überzogen werden. Die befallenen Stecklinge sind sofort zu vernichten. Um eine weitere Ausbreitung des Pilzes zu verhindern, sollte regelmäßig gelüftet und für Luftbewegung gesorgt werden. Als Vorbeugung bei Myrten empfiehlt sich die Stecklingsvermehrung in Wasser (siehe Vermehrung). Grauschimmel kann zwar auch bei frisch eingetopften bewurzelten Stecklingen auftreten, ist jedoch bei genügender Belüftung sehr selten.

Echter Mehltau (+): Überwiegend an der Oberseite der Blätter, bei starkem Befall auch an der Unterseite und an den Stengeln, auftretender weißlicher, mehlartiger Belag, den man abwischen kann. Er verursacht Wachstumsstörungen und Verkümmerung der Blätter, bei starkem Befall sogar ihr Absterben. Mehrmalige Spritzungen mit einem Fungizid töten den Pilz ab, der bevorzugt bei Überdüngung mit Stickstoff auftritt.

Falscher Mehltau (+): Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann sich an der Unterseite der Blätter ein Schimmelrasen bilden, wobei an den befallenen Stellen an der Blattoberseite fahlgelbe Stellen sichtbar werden. Die Bekämpfung erfolgt mit einem Fungizid oder Kupferpräparat.

Rußtau (++): Unter dieser Bezeichnung versteht man eine Ansammlung von Pilzen, die sich auf dem Stamm, dem Blättern und Zweigen entwickeln und wie ein rußiges Pulver oder eine schwarze, bröckelige Kruste aussehen. Es handelt sich um Pilze, die außen auf den Pflanzen leben und an ihrer Oberfläche haften. Sie ernähren sich von den zuckerhaltigen Substanzen, die Pflanzen produzieren, die von Schädlingen befallen sind. Hohe Luftfeuchtigkeit und geringer Luftaustausch fördert den Befall. Als Bekämpfung empfiehlt sich ein Fungizid. Besser ist jedoch die Vorbeugung, d.h. die rechtzeitige Bekämpfung oder Vermeidung von tierischen Schädlingen wie Schild-, Blatt- und Mottenschildlaus.

 

 

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