Ein heller Fensterplatz im Treppenhaus (Nordseite), bei Temperaturen um +16°C ist eigentlich eine guter Überwinterungsplatz für die meisten Myrtengewächse. Allerdings hat sich dieser Standort durch einige ungünstige Umstände als gefährlich für eine Pflanze der Chilenischen Myrte, Myrtus chequen (Syn. Luma chequen, Eugenia chequen), erwiesen. Bei frostigen Außentemperaturen von -18°C sank die Temperatur direkt an der Fensterscheibe
auf +8°C. Dann genügte schon ein kurzzeitiges Ankippen des Fensters zum Lüften, so dass sich tags darauf an den Triebspitzen erste Frostschäden zeigten.


Inzwischen steht die Chilenische Myrte etwas wärmer, um sich von dem Kälteschock zu erholen. Ich beobachte sie täglich und werde demnächst an dieser Stelle über den weiteren Zustand der Pflanze berichten.
Nach 10 Tagen am neuen Standort hat sich die Pflanze bereits gut erholt und zeigt an zahlreichen Triebspitzen und Endknospen der zurückgeschnittenen Zweige frischen Austrieb.





