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Myrtenholz


Holz
Stammquerschnitt einer
20-jährigen Myrtenpflanze (Ø 16 mm)

Holz
Erst nach der Bildbearbeitungam Computer werden
die feinen Jahresringe
deutlich sichtbar.


Da die Myrte in unserem Klima nicht winterhart ist und in mehr oder weniger warmen Räumen überwintert wird, wächst sie auch in der kalten Jahreszeit weiter. Das führt dazu, dass die Ausbildung von Jahresringen weniger deutlich erfolgt als bei unseren heimischen Gehölzen. Im linken Bild sind nur wenige Ringe deutlich zu erkennen. Die am kräftigsten sichtbaren sind in extremen klimatischen Verhältnissen entstanden, z.B. in einem extrem heißen oder einem kühlen und verregneten Sommer. Nach der computertechnischen Aufbereitung des Bildes (siehe rechtes Foto) wurden noch weitere (insgesamt 20) Jahresringe sichtbar, die sich alle in etwa gleichem Abstand befinden. Daraus lässt sich ablesen, dass die Myrte trotz klimatischer Schwankungen jedes Jahr etwa den gleichen Dickenzuwachs erfährt.

Das Holz der Myrte ist hart und hat lufttrocken eine Dichte von 0,95 g/cm³. Es lässt sich leicht verarbeiten, gut verleimen und ist schnell und einfach zu trocknen. Verwendung findet es bei Drechselarbeiten, Intarsien, Möbeln und Skulpturen.
Allerdings werden oft auch Hölzer anderer Pflanzenarten unter dem Namen Myrte geführt. So z.B. häufig die in Amerika vorkommende Oregon Myrtle (Umbellularia california), auch Pepperwood genannt, die aber nicht mit der echten Myrte verwandt ist.

 

Holz
Myrten-Furnierholz
(© Foto: Pentol AG Grellingen, Schweiz)

 


Aststücke verschiedener Myrtengewächse
oben: zweimal Myrtus communis
untere Reihe v. l.: Syzygium paniculatum, Corymbia citriodora, Luma apiculata,
Callistemon citrinus, Austromyrtus dulcis, Eugenia uniflora,
Myrteola nummularia?, Luma chequen, Myrtus lechleriana, Eucalyptus globulus

 


 
Eucalyptus gunnii 'Azura'

Das Holz des Eucalyptus gunnii 'Azura' ist sehr hart, vergleichbar mit der heimischen Buche. Die Dichte beträgt 0,59 g/cm³, bei einer Restfeuchte von 13 %. Es sollte möglichst langsam getrocknet werden, um der Rissbildung vorzubeugen. Bei Astscheiben empfiehlt es sich, die Rinde erst nach der Trocknung zu entfernen.

E g holz 1Astscheiben trocken, unbehandelt

 

E g holz 3Astscheiben trocken, geschliffen, geölt und gewachst

 

E g holz 4Quader aus Astholz, geölt und gewachst

 

E g holz 2Rissbildung an zu schnell getrocknetem Ast

 


 

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Letzte Aktualisierung der Seite:
Dienstag, 26.10.2021

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