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Auf nach Australien – mitten in Oberfranken!

Wer die faszinierende Pflanzenwelt des australischen Kontinents kennenlernen möchte, muss dafür nicht um den halben Globus reisen. Ein Besuch im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth (ÖBG) genügt, um in die außergewöhnliche Flora Australiens einzutauchen – ganz ohne Jetlag und lange Flugzeit.

Aktuell gibt es dort besonders viel zu entdecken:
Der Callistemon, auch unter den Namen Zylinderputzer oder Bottlebrush bekannt, präsentiert sich in voller Blüte. Seine leuchtend roten, pinselartigen Blütenstände bestehen aus zahlreichen, auffallend langen Staubfäden und ziehen sofort alle Blicke auf sich. Ebenfalls aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) stammt das beeindruckende Syzygium oleosum, das momentan seine attraktiven, pinkfarbenen Früchte zeigt und damit einen wunderbaren Farbakzent im Gewächshaus setzt.

Doch nicht nur Myrtengewächse verdienen Aufmerksamkeit. Viele weitere australische Pflanzen aus ganz unterschiedlichen botanischen Familien bereichern die Sammlung des ÖBG. Besonders hervorzuheben ist der Stenocarpus, besser bekannt als Feuerradbaum oder Firewheel Tree. Seine außergewöhnlichen, strahlenförmigen Blüten erinnern an ein rot glühendes Feuerrad – ein eindrucksvolles Naturschauspiel. Ebenso sehenswert ist die Banksie, deren markante, kolbenartige Blüten- und Fruchtstände jedem Besucher sofort ins Auge fallen.

Auch abseits der Blütezeit lohnt sich ein Rundgang durch die australische Abteilung. Viele Pflanzen bestechen durch ihr charakteristisches Blattwerk, ihre besondere Wuchsform oder ihre markante Rinde. So lässt sich zu jeder Jahreszeit ein spannender Einblick in die vielfältige Vegetation Australiens gewinnen.
Die Gewächshäuser des Ökologisch-Botanischen Gartens sind

• Montag bis Freitag von 10–15 Uhr sowie
• an Sonn- und Feiertagen von 10–16 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei – Sie sind herzlich eingeladen, auf botanische Entdeckungsreise zu gehen!

 

CallistemonBlüten des Callistemon – © Foto: Heike Schwarzer, ÖBG

 

Szygium oleosumFrüchte des Szygium oleosum – © Foto: Heike Schwarzer, ÖBG

 

 

 

 

 

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